Ziele & Ergebnisse

Es mag sein, dass ich meine Ziele nie erreichen werde,
aber ich kann sie schauen und sehen, wohin sie mich leiten.
A. Bronson Alcott

Supervision und Coaching dienen ganz allgemein der Verbesserung beruflicher Arbeit.
Sie schaffen Reflexionsräume und ermöglichen ein vertieftes Verstehen beruflicher Realität, indem sie eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln und Dimensionen analysieren und erörtern.

Gute und gelungene Kommunikation fördert:

  • den offenen Austausch von notwendigen Informationen,
  • die Identifikation mit der Aufgabe und dem Unternehmen,
  • die Arbeitsergebnisse der einzelnen und des Gesamtteams,
  • das Engagement und die Motivation der einzelnen Teammitglieder.

Supervision und Coaching tragen dazu bei, dass Einzelne, Arbeitsteams oder Organisationen und Betriebe ihre Aufgaben besser und mit größerer Zufriedenheit und Effizienz erfüllen können.

Die dadurch zu erzielende Kompetenzerweiterung liegt vor allem in den Bereichen

  • der Kooperationsfähigkeit,
  • der Übernahme einer beruflichen Rolle,
  • der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen und
  • der Änderungen von betrieblichen und institutionellen Arbeitsstrukturen.

Der Erfolg von Teams wird von zwei Hauptfaktoren bestimmt:

  • Fachliche Kompetenz, das heißt die Fähigkeiten und Kenntnisse, die die einzelnen ins Team einbringen
  • Soziale Kompetenz, das heißt der Kommunikationsstil im Team, um die einzelnen Fähigkeiten optimal zu koordinieren und zu ergänzen

Unterschiede zwischen Supervison und Coaching:
sind nicht nur unter Supervisoren und Coaches,
sondern auch in der wissenschaftlichen Literatur umstritten,
dennoch lassen sich tendenzielle Unterschiede erkennen:

Supervision

Coaching

eher reflexiv

eher pro-aktiv

eher "Hilfe zur Selbsthilfe"

eher "Mit-Hilfe"

eher regelmässig

eher kurzfristig auf Abruf

eher umfassend

eher selektiv

zielt eher auf generelle Haltung

zielt eher auf konkrete Tätigkeiten

eher prozessorientiert

eher effektivitäts- & leistungsorientiert

vermittelt weniger Wissen

stützt sich eher auf Wissensvermittlung

fördert eher das Verstehen

trainiert eher bestimmte Fertigkeiten

eher gemeinsame Suche nach Lösungen

eher Verhaltensanweisungen & Teachings

eher double-loop-learning: "counseling"

eher single-loop-learning: "consulting"

orientiert sich eher an der Person

orientiert sich eher an der Organisation

entwickelt Konzepte eher aus der Therapie

entwickelt Konzepte eher aus dem Sport

wissenschaftliche Fundierung umfassend

wenig elaborierte Konzepte

dauert eher 8-15 Sitzungen

veranschlagt eher 3-5 Sitzungen

verbreiteter im nonprofit-Bereich

verbreiteter im profit-Bereich

angewandt eher in pädagogischen, sozialen, therapeutischen Feldern

angewandt eher in Wirtschaftsunternehmen bei Führungskräften

In der fachlichen Diskussion entwickeln sich die Konkurrenzaspekte mehr als der Sache dienlich ist. Sicher eine Folge der sich verschärfenden Marktlage.
Das geht so weit, dass Coaching als "berufsbezogen-arbeitsstabilisierend"
und Supervision als "personenbezogen-individualstabiliesierend" qualifiziert wird.

Erschwerend kommt hinzu, dass beide Begriffe im angelsächsischen Sprachraum in anderer Bedeutung verwendet werden: Supervision meint hier häufig die Kontrollfunktion einer dienstvorgesetzten Stelle, während Coaching ausschließlich der Erreichung eines gesteckten Zieles dient. Wie gut, dass im deutschen Sprachgebrauch diese Missverständnisse nur zum Teil verbreitet sind.

Wie die o.a. Tabelle aufzeigt, nehmen beide Beratungsformate einen je eigenen und wichtigen Blickwinkel ein. Sie sollten und können einander hervorragend ergänzen.

 

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